Laurette Ariane
Malerei
In meinen Bildern öffnet sich ein Raum, der größer ist als Farbe und Form.
Es ist ein Raum, der atmet.
Der sich bewegt wie eine Erinnerung, die gerade erst entsteht.
Ein Raum, der das Unsichtbare sichtbar werden lässt.
Ich male nicht, um etwas festzuhalten –
ich male, um etwas freizulassen.
Jeder Pinselstrich ist ein Schritt nach innen,
jede Linie ein Gespräch mit dem Unbekannten.
Ich folge der Spur meiner Intuition,
bis ein Bild sich selbst zu erzählen beginnt.
Meine Kunst entsteht im Zwischenraum
zwischen Bewusstsein und Traum,
zwischen Körpererinnerung und innerem Flüstern.
Sie ist Tanz auf Leinwand –
mal zart wie ein Atemzug,
mal kraftvoll wie ein Herzschlag,
immer geführt von dem,
was größer ist als ich.
Wenn ich male, lausche ich dem,
was im Verborgenen ruht:
Gefühle, die noch kein Wort tragen.
Erfahrungen, die Heilung suchen.
Bilder, die durch mich hindurch auf die Welt wollen.
So wird jedes Werk zu einer feinen Landkarte
der inneren Landschaften –
voll Licht und Schatten,
voll Verletzlichkeit und Mut.
Ich interpretiere nicht,
ich empfange.
Meine Bilder sind Einladungen:
zum Hinsehen,
zum Hineinspüren,
zum Wiedererkennen dessen,
was wir längst wissen,
aber oft vergessen.
Und so bin auch ich in meinen Werken:
eine Mischung aus Kraft und Zerbrechlichkeit,
aus Klarheit und Geheimnis,
aus Freude und Schmerz.
Ein Wesen in Bewegung,
das mit jeder Farbe, jedem Symbol,
jedem intuitiven Impuls
seinen Weg nach Hause findet.
Willkommen in meiner Welt –
wo Kunst nicht nur gesehen,
sondern erlebt wird.
Wo Bilder sprechen
und Seelen antworten.