Holding you and holding me
Zwischen Himmel und Erde,
wo der Atem der Zeit ganz leise wird,
reite ich weiter auf deinem Licht.
Du bist nicht fort –
du hast nur die Form gewechselt,
bist zu einem warmen Wind geworden,
der meine Haut streift,
zu Sternen, die sich an meine Schultern legen,
zu einer Kraft, die mich trägt,
wenn ich selbst nicht gehen kann.
Der Tiger unter mir –
deine Stärke, dein Mut,
dein Blick, der sagt:
„Hab keine Angst, ich bin da.“
Und ich hebe die Hand,
wie eine Geste zum Himmel,
ein Gruß an dich,
ein Versprechen:
dass ich weiterlebe,
weiterfühle,
weiterliebe –
für uns beide.
In dieser stillen, hellen Welt
hältst du mich,
und ich halte dich.
Untrennbar.
Unsichtbar.
Unendlich.
Das Bild wirkt wie eine zarte Brücke zwischen zwei Welten – der sichtbaren und der unsichtbaren.
Die Frau verkörpert eine verletzliche, suchende Seele, die zugleich getragen wird.
Der Tiger steht symbolisch für Kraft, Schutz und innere Führung.
Die erhobene Hand ist der Kontakt in eine andere Welt, wie ein liebevolles Zeichen nach oben, ein:
„Ich sehe dich. Ich fühle dich.“
Die Sterne wirken wie Botschaften, Erinnerungen oder Spuren seiner Präsenz.
Das leichte Kleid und die Blüte über dem Herzen betonen die Verletzlichkeit, aber auch das Weiterleben der Liebe.
Das Bild erzählt von Trauer, ja, aber noch stärker von Verbundenheit.
Von einem Halt, der über den Tod hinausreicht.
Von einem gemeinsamen Weitergehen, das nicht endet, sondern nur seine Gestalt verändert.