Im Mondschein
Im sanften Schweigen der Nacht,
wenn der Himmel in Silber fließt
und jeder Atemzug ein Flüstern ist,
steht sie da –
wie ein Gedanke aus Licht,
der sich in die Welt verirrt hat.
Der Mond legt seine Hände auf ihre Schultern,
zeichnet feine Linien aus Glanz über ihre Haut,
und die Luft um sie schimmert,
als hielte sie den Zauber des Augenblicks fest.
Die Blumen,
in Blau und Veilchen und Mondweiß,
neigen sich zu ihr,
als hätten sie lange auf ihre Nähe gewartet.
Durch ihr Kleid,
so zart wie Morgentau,
wandert ein Hauch von Ewigkeit.
Sie scheint zu lauschen –
dem Lied der Nachtfalter,
dem Wispern der Blüten,
dem Herzschlag eines Traumes, der gerade erwacht.
Und für einen Moment,
nur einen,
fühlt man,
dass die Welt weicher wird,
dass jede Sehnsucht Flügel bekommt,
und dass Schönheit manchmal
ein stiller Atemzug
unter dem Mond ist.
"Im Mondschein" zeigt eine junge Frau, die träumerisch in einer mondblauen, ätherischen Atmosphäre steht.
Sie trägt ein transparent wirkendes, fließendes Kleid in zarten Blautönen,
das ihren Körper umschmeichelt und wie ein Schleier aus Licht wirkt.
Ihr linker Arm ist erhoben, die Haltung anmutig und entspannt, ihr Blick sanft und leicht entrückt –
als lausche sie einer unsichtbaren Melodie.
Der Hintergrund ist ein weiches Spiel aus Grün- und Blauverläufen, das eine nächtliche, zugleich aber warme
Stimmung ausstrahlt. Kleine weiße Schmetterlinge oder Lichtgestalten schweben um sie und
verstärken den Eindruck von Magie und Leichtigkeit.
Der Rahmen des Bildes besteht aus dichten Ranken aus blauen, violetten und weißen Blüten, die sich wie ein
natürliches Tor um die Szene legen. Diese Blumenpracht verleiht dem Werk eine märchenhafte, fast feenhafte
Atmosphäre.
"Das gesamte Bild strahlt Ruhe, Verletzlichkeit, Anmut und einen Hauch von Mondpoesie aus – ganz im Stil der
verträumten Symbolik, für die Laurette Ariane bekannt ist."