Jungle

Inmitten des dichten Atems

des Dschungels ruht ein Augenblick,so still,

dass selbst die Blätter lauschen.

Zwei Körper liegen auf einem Ast,

umhüllt von Licht, das den Morgen noch träumt.

 

Der Engel legt seinen Arm um die Frau,

als hielte er nicht nur ihren Körper,

sondern auch jedes Wort, das sie nie aussprach.

Ihr Atem ist weich, eine Welle,

die leise zurück ans Ufer rollt.

 

 

Ein Tiger wacht im grünen Halbdunkel,

Zwischen seinen Zähnen das Tuch, als hätte er es der Welt entrissen,

damit dieser Augenblick nicht gestört werde.

 

So hängt die Welt an einem Faden aus Licht,

an einem Kuss aus Stille,

an einem Versprechen,

das weder Mensch noch Tier erklärt.

 

Eine Allegorie über das Zusammenspiel von Schutz, Leidenschaft und ursprünglicher Natur.

Es vereint drei symbolische Kräfte:

Engel, Mensch und Tier - eingebettet in ein überbordendes Grün, das den Dschungel

zugleich als Ort der Wildheit und der Geborgenheit erscheinen lässt.

Der Engel, Schutz vor der Aussenwelt, Bewahrung eines intimen Moments,

eine spirituelle Dimension der Liebe.

Er ist körperöich präsent und zugleich wirkt er entrückt. Er symbolisiert die geistige, seelische Seite des Menschen.

Die Frau -Sinnlichkeit, Hingabe, Natürlichkeit.

Sie wirkt in sich selbst ruhend, voll Vertrauen in die Umarmung, die sie hält.

Die rote Rose in ihrer Hand ist ein starkes Symbol für Liebe und Begehren, Verletzlichkeut, Vergänglichkeit.

Ihre Nacktheit erscheint paradiesisch, wie ein Zustand ursprünglicher Reinheit.

Der Tiger - Urkraft, Aufpasser, die wilde Seite des Lebens.

Er wirkt weder bedrohlich noch aggresiv, sondern eher souverain und wachsam.

Das Tuch in seinem Maul symbolisiert dass das Wilde und instinktive Teil derselben Welt wie das Zarte ist.

Eine spielerische Entwendung, die die fragile Grenze zwischen Sicherheit und Gefahr zeigt.

Der Kontrollverlust: das ungezähmte nimmt ein Stück der schützenden Schicht weg.

Er stellt die animalische, instinktive Seite der menschlichen Natur dar.

Die üppigen Blätter, die warmen Lichtflächen, die intensiven Farben -

all das erinnert an die archetyposchen Vorstellung eines Garten Eden.

Der Engel symbolisiert Geist, Güte, Intuition.

Die Frau verkörpert den fühlenden, liebenden, menschlichen Kern.

Der Tiger steht für Trieb, Kraft und Natur.

Gemeinsam bilden sie eine Dreieinigkeit, die nicht gegeneinander kämpft, sondern in Frieden ruht.

Das Bild erzählt von einem idealen Zustand innerer Einheit - einer Harmonie in der Spiritualität, Sinnlichkeit und

Instinkt sich nicht ausschließen, sondern ergänzen.

 

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