Weißer Hirsch
Im sanften Atem der Dämmerung,
wo Himmel und Erde einander zuflüstern,
tritt der weiße Hirsch aus dem Schweigen hervor.
Seine Schritte sind wie Erinnerungen
an eine Zeit, bevor die Zeit begann.
Neben ihm steht die Hüterin des Lichts,
ihr Haar wie Mondwasser,
ihre Augen wie stille Wege in die Seele.
Sie trägt die Stille wie ein Gewand,
und in ihrer Hand ruht eine Rose,
rot wie der erste Herzschlag der Welt.
Gemeinsam schöpfen sie aus unsichtbaren Quellen,
lassen Funken aus goldenen Geheimnissen tanzen,
bis die Luft selbst zu singen scheint.
Ihr Bund ist älter als Worte,
gewebt aus Vertrauen,
aus Mut,
aus der Gewissheit,
dass wahre Schönheit nicht laut sein muss,
um alles zu verwandeln.
So wandern sie durch die inneren Gärten,
Hirsch und Lichtträgerin,
und wer ihnen dort begegnet,
erkennt im eigenen Herzen
ein längst vergessenes Leuchten wieder.
Das Werk vermittelt Harmonie, Reinheit und eine magische Verbundenheit zwischen Mensch und Natur –
als würde ein uraltes Märchen im Moment der Offenbarung eingefangen.