Zwischen den Welten
Zwischen Himmel und Erde,
wo der Atem des Meeres die Stille des Lichts berührt,
steht sie – eine Gestalt aus Erinnerung und Sehnsucht.
Ihre Füße umspielt das Wasser,
als wolle es sie zurückhalten,
doch ihre Flügel tragen bereits
den Schimmer einer Welt,
die nicht mehr ganz die unsere ist.
Ihr Körper ist durchscheinend wie ein Gedanke,
der gerade erst geboren wurde,
ihr Blick aber trägt die Tiefe
aller Wege, die sie schon gegangen ist.
In der einen Hand hält sie eine rote Rose, rot wie das Leben selbst –
eine letzte Gabe, ein Versprechen, dass nichts verloren geht,
was aus Liebe gegeben wurde.
Sie ist die Brücke zwischen Orten,
die man nur mit dem Herzen erkennt.
Sie ist Bewegung und Ruhe, Ankunft und Aufbruch zugleich.
Und während das Licht ihren Rücken küsst,
löst sich die Grenze zwischen Innen und Außen auf,
und für einen flüchtigen Moment
spürt man:
Auch wir stehen manchmal
zwischen den Welten.
"Zwischen den Welten" zeigt eine zart wirkende, engelsgleiche weibliche Gestalt, die in seichtem Wasser steht.
Ihr durchscheinendes Kleid fällt in mehreren weichen, luftigen Lagen herab und scheint fast selbst Teil der Wellen
zu sein.
Hinter ihr breiten sich große weiße Flügel aus, die von einem sanften Lichtschein umflutet werden
und einen himmlischen Eindruck erzeugen.
Mit einem Arm hebt sie sich zum Himmel, der andere streckt sich seitlich aus und hält eine rote Rose.
Der Hintergrund zeigt einen weich verschwimmenden Übergang zwischen Meer und Himmel,
sodass die Umgebung selbst wirkt, als würde sie im Zwischenraum verschiedener Dimensionen existieren.
Das Bild vermittelt eine Atmosphäre von Sanftheit, spiritueller Präsenz und Übergang –
als ob die Figur eine Botschafterin zwischen zwei Welten ist, getragen von Licht und Wasser zugleich.